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Kategorie: Archiv

Bingen Swingt auf Bestellung

Bingen Swingt auf Bestellung

Das Internationale Jazzfestival Bingen swingt konnte am 26. Und 27. Juni 2020 sein 25-jähriges Jubiläum feiern. Nicht wie gewohnt auf sechs Open Air Bühnen mit mehr als 30 Bands und tausenden von Zuschauern. Aber nicht weniger schön im privaten, kleineren Rahmen.

20 Konzerte „auf Bestellung“ wurden in Gärten, Hinterhöfen, Einfahrten und Straßenbuchten gespielt. 10 Stunden beste Jazzmusik von Binger Jazzbands wie Laika´s Journey, Röben´s Rheinjazz Rudel, The Tenor Badness, SoulSisters und der Thomas Bachmann Group haben am traditionellen Festivalwochenende für gute Stimmung gesorgt. Erleben Sie das besondere Festival „Bingen swingt auf Bestellung“ 2020 hier im Zusammenschnitt mit! Viel Spaß beim Swingen!

Livestream Event in der Coronakrise

Livestream Event in der Coronakrise

„Die Kunst ist ein Luxus, den der Mensch braucht.“ Bertolt Brecht (1898-1956)

Wegen der Coronakrise verlagern sich auch die Spielstätten in das World-Wide-Web. Konzerthäuser, Jazzclubs und Bars sind geschlossen. Doch es gibt alternativen, wie Karantena.tv. Das Programm ist vielseitig und bietet neben Frühstücksfernsehen, Wohnzimmer Akrobatik auch Live-Musik.

Am Sonntag, den 19.04.20 gibt es ca. 1 Stunde Live-Jazz mit dem Duo „The Golden Sound“. Besetzung: Axel Schmitt – Tenorsaxophon und Boris Frenzl (Gitarre). Der Stream auf Karantena.tv ist selbstverständlich kostenlos.

Infos zu Karantena.tv auf: http://www.karantena.tv

Infos zur Band auf : www.thegoldensound.com

Events 2019

Events 2019

2019

Januar

14.01.19 The Golden Sound Trio – Alte Feuerwache, Mannheim

15.01.19 The Golden Sound Trio – Jazzclub Mampf,  Frankfurt am Main

Februar

02.02.19 The Tenor Badness Quintet – Jazzini Langen, Ölmühle Langen

17.02.19 Orchestra Esquinas – Stalburg Theater, Frankfurt am Main –> Tickets

21.02.19 The Golden Sound Trio – Jazzclub Mampf, Frankfurt am Main

März

20.03.19 The Golden Sound Trio – Jazzclub Mampf, Frankfurt am Main

30.03.19 Orchestra Esquinas – Agora Darmstadt

April

10.04.19 The Golden Sound Trio – Goldene Krone, Darmstadt

11.04.19 The Golden Sound Trio – Jazzclub Mampf, Frankfurt am Main

27.04.19 The Golden Sound Trio – Musik-Nacht Gernsbach

Mai

01.05.19 The Tenor Badness Trio –  Rudergesellschaft Wiesbaden-Biebrich, Rheinufer

04.05.19 Al Zanabili Quintett – Max-Joseph-Straßenfest, Mannheim – 16 Uhr

14.05.19 Benjamin Kolloch Quartett – Jazzclub Grünberg

Juni

03.06.19 Al Zanabili Quartett – Die Fabrik, Frankfurt am Main

14.06.19 The Onyx Quartett – Jazzclub Grünberg

19.06.19 The Golden Sound Trio – Mampf, Frankfurt am Main

27.06.19 Sol Crespo Quarett – Mampf, Frankfurt am Main

28.06.19 Axel Schmitt Quartett – Bingen Swingt (CityCenter Bühne) Beginn:21 Uhr

Juli

10.07.19 The Golden Sound Trio – Mampf, Frankfurt am Main

13.07.19 Al Zanabili Quintett – Neckargemünd

17.07.19 Axel Schmitt Quartett – SessionOpener – Jazzkeller, Frankfurt am Main

19.07.19 Sol Crespo Quartett – Agora Darmstadt

August

06.08.19 Sol Crespo Quartett – Mampf, Frankfurt am Main

September

01.09.19 Markus Krämer Quartett – Kulturhaus Café Käfertal, Mannheim

02.09.19 Boris Frenzl and Friends – Session Opener @ Alte Feuerwache Mannheim

11.09.19 The Golden Sound Trio – Mampf, Frankfurt am Main

16.09.19 Hörgenuss Trio – Kulturbahnhof Idstein (After-Work Beats)

28./29.09.19 The Real Mob – Farmhouse Jazzclub, Harsewinkel

Oktober

04.10.19 Benjamin Kolloch Quartett – Jazzclub Grünberg

06.10.19 The Golden Sound Trio – Zum Alten Kelterhaus in Alsheim

11.10.19 The Golden Sound Trio – Jazzclub Grünberg

22.10.19 Stan Getz & other cool Jazz – Tonkult Mainz

November

04.11.19 The Golden Sound Quartett – DIE FABRIK, Frankfurt am Main

10.11.19 The Tenor Badness Quintet – Zum Alten Kelterhaus in Alsheim

11.11.19 Klaus Gasteiger The Look of Love – Ella&Louis Mannheim

22.11.19 The Golden Sound Trio – Jazzhaus Heidelberg

Dezember

03.12.19 Al Zanabili Quartett – SessionOpener Jazzini Schwetzingen

04.12.19 Axel Schmitt & Friends – SessionOpener – Jazzkeller, Frankfurt am Main

07.12.19 The Golden Sound Trio – Kazzwoo, Mannheim

27.12.19 Axel Schmitt Quartett – Jazzclub Mampf, Frankfurt am Main

Tenor Badness Quintett auf Erfolgswelle (01/19) Allgemeine Zeitung – Bingen

Tenor Badness Quintett auf Erfolgswelle (01/19) Allgemeine Zeitung – Bingen

Tenor Badness Quintett auf Erfolgswelle

Von Sören Heim

Gruppe mit Wurzeln in Münster-Sarmsheim ist auf Deutschlands Jazzbühnen ein gern gesehener Gast.

Auch optisch machen die Musiker des Tenor Badness Quintetts einiges her. Die Herren tragen bei Auftritten den gepflegten Anzug, die Dame ein Abendkleid.

 

BINGEN – Mittlerweile haben sie in Jazzklubs in halb Deutschland gespielt und mit „Music For The People“ auch ein erstes Album produziert. Das Tenor Badness Quintett ist eine musikalische Erfolgsgeschichte, die die Musiker so wohl selbst nicht erwartet haben. Vor einigen Jahren noch gaben sie zu Protokoll, die Musik in erster Linie als Hobby zu betreiben. Mittlerweile gehören sie zu den jungen Jazzformationen, die man auf dem Schirm haben muss. Auch im renommierten Jazzkeller in Frankfurt, der als Schmelztiegel des Jazz in Deutschland in seiner über 60-jährigen Geschichte die Größen des europäischen und des amerikanischen Jazz zusammenbrachte, wo schon Musiker wie Bill Ramsey und Dizzy Gillespie auf der Bühne standen, war das Tenor Badness Quintett bereits zu Gast.
Und das Tenor Badness Quintett ist unter anderem ein Münster-Sarmsheimer Gewächs. Aus dem Dorf an der Nahe kommt Saxofonist Axel Schmitt, der gemeinsam mit dem in Bad Kreuznach lebenden Johannes Lind im Mittelpunkt des Quintetts steht. Julia Baldauf und Wilfried Sarajski (Piano), Rudolf Stenzinger (Kontrabass) und Bastian Roßmann (Schlagzeug) komplettieren das Ensemble. Schmitt machte auch musikalisch eine Laufbahn durch, die für Münster-Sarmsheim mit seinem aktiven Musikverein geradezu typisch ist: musikalische Früherziehung, Unterricht im Musikverein und Saxofonist in der Rhein Nahe Bigband. Dann das Musikstudium in Mainz, wo Schmitt seine heutigen Mitmusiker kennenlernte.
Seit sieben Jahren stehen sie gemeinsam auf der Bühne
Seit mittlerweile sieben Jahren steht man gemeinsam auf der Bühne, machte sich einen Namen mit Improvisationen im Stil des Bebop und Hardbop, schließt an den New Yorker Jazz der 50er Jahre an und verleiht diversen Standards eine eigene Note. Und nicht nur an der musikalischen Handschrift erkennt man das Tenor Badness Quintett. Auch optisch ist es den Musikern wichtig, sich stets stilvoll zu präsentieren: Immer treten die Musiker im schwarzen Anzug beziehungsweise Abendkleid auf. „Das ist sozusagen unsere optische Hommage an unsere musikalischen Vorbilder wie Sonny Rollins“, so Schmitt.
Auch musikalisch wird die Verbindung schnell hörbar. Keine radikale Umwälzung, sondern eine behutsame Neuinterpretation der Tradition hat sich das Quintett auf die Fahne geschrieben. „Wir spielen sowohl in Clubs, die sich eigentlich auf Dixie spezialisiert haben, als auch in Clubs mit modernerem Schwerpunkt“, erzählt Schmitt weiter. Einerseits stehe man so gewissermaßen zwischen den Entwicklungen, die der zeitgenössische Jazz genommen habe, andererseits schlage man aber auch Brücken: „Wir machen die Erfahrung, dass unsere Musik zeitlos ist und bei ganz unterschiedlichen Hörern gut ankommt.“ Traditionell, das heißt natürlich nicht handzahm. Immer wieder hebt die Kritik die „Tenor Battles“ des Quintetts hervor, „Dialoge“ der improvisierenden Saxofonisten, die mal recht harmonisch nach dem Call-and-Response-Schema ausfallen, aber auch den Charakter eines Streitgesprächs annehmen können.
Die Jazzszene hat die Nachwuchsmusiker in jedem Fall positiv aufgenommen. In der Formation als Tenor Badness Quintett hat man sich auf zahlreichen Konzerten bewiesen. Als besonders positiv behält Saxofonist Schmitt den Auftritt auf der Buchener Jazz Night in Erinnerung. Und gemeinsam mit anderen Musikern stand Schmitt zudem zuletzt in Wien und Prag auf der Bühne.
Das Tenor Badness Quintett lebt nun größtenteils vom Musikmachen und Unterrichten und ist längst kein Musikschulprojekt mehr. Gelernt wird im Jazz sowieso ein Leben lang, und der Kontakt mit anderen Musikern ist dabei besonders wichtig. Deshalb habe er sich sehr gefreut, so Schmitt, zuletzt einige Zeit in New York verbracht zu haben und dort mit Harry Allen in Kontakt gekommen zu sein, bei dem er Unterricht genommen habe. Und mit Scott Hamilton hat Schmitt gleich noch bei einem weiteren Ausnahmesaxofonisten gelernt, der auch zum neuen Album der Gruppe lobende Worte fand.
Für die Zukunft wolle man weiter akribisch an der eigenen Musik arbeiten, möglichst viele Konzerte und Festivals spielen, und vielleicht auch – ein Traum, der die regionale Verwurzelung des Quintetts zeigt – endlich einmal bei Bingen swingt auf der Bühne stehen.
Axel Schmitt Quartett – Live in der Rotunde im Schloss Biebrich am 02.12.18

Axel Schmitt Quartett – Live in der Rotunde im Schloss Biebrich am 02.12.18

Foto: (c) Klaus-Jürgen Krah

Presseinformation

Mitreißender Swing, begeisternde Melodien und virtuose Solos

Einladung zum Jazzkonzert in der Rotunde des Biebricher Schlosses

Das Landesamt für Denkmalpflege Hessen lädt wieder zu einem seiner beliebten

Jazzkonzerte ein. Lassen Sie sich

am Sonntag, den 2. Dezember 2018

um 17:00 Uhr in der Rotunde

des Biebricher Schlosses,

Rheingaustraße 140, 65203 Wiesbaden

von zeitlosen Melodien des Golden Age of Jazz verzaubern. Inspiriert durch die legendären

Soundgiganten Lester Young, Stan Getz und Ben Webster verbindet sich der

Tenorsaxophonist Axel Schmitt schnell mit den Herzen seiner Zuhörer. Angetrieben von

seiner außergewöhnlichen Rhythmsection, erleben Sie abwechslungsreiche, intelligente

Musik, die gleichzeitig Kopf und Herz in Einklang bringt. Genießen Sie einen Bandsound,

der ordentlich in die Beine fährt und Ihnen gleichzeitig ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Freuen Sie sich auf einen Swing Abend mit Top Musikern der neuen Generation.

Neben zahlreichen Konzerten im Rhein-Main-Gebiet sind die Musiker des Axel Schmitt

Quartetts – Mathis Hölter (piano), Rudolf Stenzinger (bass), Bastian Roßmann (drums) und

Axel Schmitt (tenorsax) – auch europaweit gefragt. Saxophonlegende Scott Hamilton

schreibt über das kürzlich erschienene Live Album: „Axel Schmitt is a young tenor player

who likes playing songs and jazz standards. Beautiful sound and excellent interpretations.“

Weitere Informationen zu den Musikern finden Sie unter www.axelschmitt.net

Einlass ab 16:30 Uhr – wir bitten um eine Spende für die Musiker,

Mit den regelmäßig stattfindenden Konzerten in der Rotunde des Biebricher Schlosses

sollen die Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit erhalten, die Festräume der

Nassauischen Sommerresidenz kostenfrei zu genießen.

Wir freuen uns auf regen Zuspruch!

New York April 2018

New York April 2018

Central Park New York City

 

coney island beach

 

Brooklyn botanic garden

 

Harry Allen

 

Jazz at Kitano

 

Live at Kitano Jazzclub
Roni Ben Hur Quartet

 

75 club
Tardo Hammer and John Webber, Duo concert

Harry Allen Quintet @ Jazz Gallery

 

Dizzy’s Coca Cola Jazzclub

 

Axel Schmitt Quartett Konzertkritik Limburg vom 05.09.16

Axel Schmitt Quartett Konzertkritik Limburg vom 05.09.16

Konzerte in Limburg Axel-Schmitt-Quartett begeisterte die Zuhörer Alten Eishaus
05.09.2016 Das Axel-Schmitt-Quartett begeisterte die Zuhörer im Alten Eishaus mit seinen warmen
Swing-Melodien aus den 50er und 60er Jahren. Die vier Musiker hätten viel mehr Zuhörer verdient
als die rund 30 Stück, die an dem Abend da waren.

Heike Lachnit Das Axel Schmitt Quartett mit Mathis Hölter, Axel Schmitt, Rudolf Stenzinger und Bastian Rossmann
(v.l.n.r.) entführte mit ihrer Musik in die Zeit des GoldenAge of Jazz.
Limburg.
Im Alten Eishaus vom Musikhaus Demmer trat das Axel-Schmitt-Quartett auf. Axel Schmitt am
Tenorsaxophon zog die Zuhörer sofort in seinen Band und webte mit seinen warmen Tönen einen
schmeichelnden Vorhang. Um sich gesammelt hat er bekannte Musiker aus dem Rhein-Main-
Gebiet. Am Piano saß der heimische Mathis Hölter, den Kontrabass spielte Rudolf Stenzinger und
am Schlagzeug brillierte Bastian Rossmann. Sie gaben vordergründig den Rhythmus für das
Tenorsaxophon, harmonierten wunderbar zusammen und zeigten auch in Soloparts, dass sie den
Jazz im Blut haben.
Bereits mit dem ersten Ton ging der Rhythmus auf die Besucher über. Mit „Love me or leave me“
von Walter Donaldson ging es beschwingt los, um wenig später ein wenig ruhiger mit „Call me
Darling, call me Sweetheart“ weiterzumachen. Einige Besucher schlossen die Augen, um die Musik
vollständig in sich aufzunehmen.
Die Musiker präsentierten mit sehr viel Leidenschaft und Gefühl Melodien aus dem Golden Age des
Jazz. Hier gab es keine blechernen Rhythmen wie bei großen Big Bands, sondern schmeichelnde,
sanfte, ruhige Töne, selbst wenn der Rhythmus mal schneller war. Keines der Instrumente drängelte
nach vorne, sondern sie bildeten alle eine Einheit. Zusammen interpretierten sie Stücke von Walter
Donaldson, Ben Webster und Lester Young. Neben ruhigen Balladen spielten sie auch Stücke, auf
die früher getanzt wurde. Die Musiker tauchten in eine große Bandbreite an swingenden Stücken
ein und nahmen die Zuhörer in ein zurückliegendes musikalisches Zeitalter mit. lh